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13.10.2013 SV Heiligenstedenerkamp II - TSV Oldendorf III 4:4 (4:2)

Aufstellung: Tor: Thorben Abwehr: Tube, Sasa, Kevin Mittelfeld: Tim, Mattis, Pump, Kim, Knobbers Sturm: Meier, M. Zimmer

Bank: Martin, P. Zimmer, Brecher, Lasse

Betreuer: Bobo
 

Bei bestem Fußballwetter und gut gelaunt wurde die Reise zu den unbeliebten Kampern angetreten, hochmotiviert und in Teilen angestachelt von der guten Leistung, trotz der unglücklichen Niederlage, gegen Glückstadt, wollten wir heute den ersten Dreier der Saison einfahren. Nach der letzten, gemeinsamen Einschwörung auf die Partie im Mannschaftskreis, wurde die Partie freigegeben und der Ball rollte. Leider hielten unsere guten Vorsätze nicht allzu lange und so bekamen wir bereits nach drei gespielten Minuten die erste kalte Dusche. Indiskutables Zweikampfverhalten und katastrophales Stellungsspiel führen nun mal im Fußball zu Gegentoren. So richtig ins Spiel kamen wir daraufhin immer noch nicht, einige Male rettete uns Thorben gekonnt vor weiteren Gegentoren. In der 18. Minute folgte dann unser erster „Angriff“ – Voraus ging (mal wieder) ein weitgeschlagener Ball aus der eigenen Hälfte, der eigentlich eine sichere Beute für die Kamper darstellte, jedoch setze Jan Meyer energisch nach und Knobbers roch die Situation, preschte dazwischen, drang in den Strafraum und legte überlegt den Ball ins lange Eck. Ausgleich! Das Ergebnis war allerdings nicht von langer Dauer, da der Gegner nur zwei Minuten später wieder in Führung ging. Nun schien bei den unbeliebten Gastgebern alles zu gelingen und so war es dann auch kein Zufall, dass der defensive Mittelfeldspieler einen Ball aus (gefühlten) 40 Metern unter die Latte nagelt (So trifft man einen Ball 1 Mal von 100 Versuchen). So stand es nach 22 Minuten bereits 3:1 für Kamp. In der 32. Minute wurde dann Martin für Pumpi eingewechselt und sofort kam neuer Schwung rein. In der 34. Minute spielte eben jener Knobbers wunderbar frei, der aus ca. 22 Metern dann mal sein Glück versuchte und leider nur die Latte traf. Und „haste Scheiße an den Hacken, haste Scheiße an den Hacken“ (Andi Brehme), mussten wir die nächste bittere Pille im Gegenzug schlucken, denn nach einem wirklich sehenswerten Angriff, stellte der älteste Feldspieler auf 4:1. Ratlosigkeit? Vielleicht, Hoffnungslosigkeit? Mitnichten, denn in Folge des 4:1 folgte unsere beste Phase, es wurde mal Fußball gespielt, der Ball laufen gelassen und so wurden wir in der 38. Minute doch nochmal belohnt: Martin und Tim tankten sich auf der rechten Seite durch, Flanke nach innen, die Abwehr bekommt den Ball nicht weg, Knobbers greift ein, steht mit dem Rücken zum Tor, aber wissend, dass der Torwart direkt hinter ihm steht, setzt er zum Rückzieher an (zum Fallen hat es nicht gereicht ) und überlistet ihn so, nur noch 4:2. Mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.

Nach der Pause verflachte das Spiel zunehmend, jedoch standen wir jetzt sicherer in der Abwehr und konnten vorne noch ein paar Nadelstiche setzen. So auch in der 53. Minute Einwurf auf Strafraumhöhe, Martin bringt den Ball, vorbei an Freund und Feind, landet der Ball 4 Meter vor dem Tor vor Mattis Füßen und der „hämmert“ den Ball mit (gefühlten) 2,5 Km/h ins Netz, neue Hoffnung 4:3. Kurz darauf wurde Marc ausgewechselt und Patrick Zimmer durfte sich nochmal versuchen, bekam aber gleich mal gehörig auf die Socken. Viel Leerlauf im Spiel, bis zur 75. Minute – Konter von uns, das Mittelfeld schnell überbrückt und Martin stand dann mit dem Ball am Fuß ca. 20 Meter vorm Tor, fasst sich ein Herz und drischt den Ball, wie an der Schnur gezogen, in den Kasten. Jubel wie nach der Entjungferung und die Mannschaft durfte den Ausgleich feiern. Erfreulich war dann noch das Comeback von Brecher, der uns hoffentlich in den nächsten Wochen öfter zu Verfügung steht. Kim traf dann in der Nachspielzeit noch, mit einer fulminanten Volleyabnahme, die Latte und auf der anderen Seite durften wir uns Sekunden vor dem Abpfiff noch bei Thorben bedanken, der uns letztlich den Punkt sicherte.

Fazit: Wir hatten uns sicherlich mehr vorgenommen, aber wenn man nach 4:1 Rückstand noch ein 4:4 schafft, dann muss man mit dem Punkt zufrieden sein, so heißt es weiter warten auf den ersten Dreier. Auf ein Neues, Jungs!!!

P.S. Als Highlight sind definitiv noch Tims Falllrückzieher-Versuche im Mittelfeld zu erwähnen, die jedoch eine willkürliche Richtung einschlugen, zum Glück aber nicht zu Gegentoren führten.



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